1980 · auto motor und sport · Test & Technik · Zurück zur Natur

auto motor und sport — 08/1980
08/198010 Pages

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auto motor und sport · 08/1980
Test & Technik

Zurück zur Natur

Titel: sech Geländewagen im Vergleich — Jeep CJ 7, Lada Niva, Land Rover V8, Mercedes 240 GD, Toyota Land Cruiser, VW Iltis.


   The following has been extracted from the original magazine article. For ease of use, some hyperlinks, reformatting, and minor modifications may have been made.

Jean-Jacques Rousseau („Zurück zur Natur“) hätte seine helle Freude gehabt.

200 Jahre nach dem Tod des Genfer Denkers und Forderers nach mehr Naturverbundenheit drängt es — die Zulassungszahlen geländegängiger Automobile scheinen dies zu belegen — immer mehr zivilisationsmüde Automobilisten in den Wald, auf de Wiese und in die Wüste.


Lada Niva

Jeep CJ 7



Toyota Land Cruiser
Geländewagen von echtem Schrot und Korn schrecken vor kaum einem Hindernis zurück — meist geht es auch dann noch weiter, wenn dem Fahrer bereits der Angstschweiß auf der Stirn steht. Komfort ist nicht gefragt — wohl aber die Fähigkeit, hüfthohes Wasser zu durchwaten, steile Hänge zu bezwingen und auch einen meterhohen Luftsprung klaglos zu verdauen.



Mercedes 240 GD

Land Rover



VW Iltis


Nicht alle freilich, die sich statt eines VW Passat lieber einen Lada Niva zulegen oder anstelle eines Mercedes 280 E fürs gleiche Geld das G-Modell mit dem Stern bestellen, wollen mit ihren vierradgetriebenen Allesüberwindern den Tuaregs in der Sahara einen Besuch abstatten.

„Mir ging es zunächst einmal darum“, bekennt Jeep-Fahrer und auto motor und sport-Redakteur Martin Breuninger, „ein originelles und ein offenes Auto zu besitzen. Daß es dazu noch gut kraxelt, soll mir recht sein.“

Wie Breuninger denken die meisten Geländewagen-Käufer, und zumindest in deutschen Landen bleibt ihnen auch gar nichts anderes übrig.

auto motor und sport überprüft Geländeautomobile deshalb zuerst einmal auf ihre Straßentauglichkeit hin — auch dann, wenn sich zum Vergleich die Profi-Garde der besonders Hartgesottenen stellt: der CJ 7 von Jeep in den USA, der Niva von Lada in Rußland, der Land Rover von Leyland in England, der Land Cruiser von Toyota in Japan und die beiden Gelände-Newcomer aus Deutschland, das G-Modell von Mercedes und der Iltis von VW.

Hart im Nehmen müssen Off Road-Freaks* in der Tat sein. Daß die Testkandidaten mit Ausnahme des Toyota und des Lada ihre Entstehung menschenverachtenden Säbelrasseln verdanken, wird schon beim Einstieg deutlich. (* Off Road-Freaks: Slang für Geländewagen-Freunde)

Vor allem der Jeep und mehr noch der ihrer hohen Einstiegsschwellen außerordentliche Gelenkigkeit und schmutzunempfindliche Bekleidung. Aber auch im Toyota und Rover kann nicht ohne Umstände Platz genommen werden — sie gilt es fast so umständlich zu besteigen wie einen Kleinlastwagen.

Einzig der Mercedes und der Lada erinnern in dieser Hinsicht an normale Personenwagen, wobei allerdings das zugunsten üppiger Bodenfreiheit hochgelegte Bodenblech auch hier schwungvolles Entern nahegelegt.

Im Cockpit der sechs Allesüberwinder kommen — je nach Wahl — alle Geschmacksrichtungen zur Geltung. Ob der Sinn nun nach limousinenhafter Wohnlichkeit steht (Lada), ob es der Geländewagen-Freund lieber mit funktioneller Sterilität hält (Mercedes), ob spartanischer Military-Look gewünscht wird (VW), der Stil der fünfziger Jahre (Toyota, Jeep) oder gar die Atmosphäre der Vorkriegszeit (Land Rover) — nichts ist bei Geländeautomobilen unmöglich.

Dies gilt auch und ganz besonders für den gebotenen Bedienungskomfort. Eine Leichtgängige Lenkung bieten einzig die Mobile von Toyota, VW und Mercedes, wobei letzteres seinen Fahrer nur dann entlastet, wenn für knapp 1,100 Mark das Servoaggregat geordert wurde.

Im Lada und im Jeep bedarf es da schon energischeren Kurbelns am dünnkranzigen Volant, doch erscheinen dem Piloten die notwendigen Lenkund Haltekräfte im Russen und im Amerikaner als geradezu spielerisch, wenn er zuvor in die Speichen des archaischen Land Rover zu greifen hatte.

Besonders gut bei Kräften muß der Rover-Fahrer auch beim Kuppeln und beim Bremsen sein, während sich der Schalthebel zwar knochig, aber meist widerstandslos durch die Schaltkulisse führen läßt.

Jeep CJ 7

Vierzylinder-Reihenmotor längs eingebaut, Wasserkühlung, seitliche Nockenwelle, Hubraum 2471 cm³, Bohrung x Hub 101,6 x 76,2 mm, Verdichtung 8,24 : 1, 64 kW (87 PS) bei 4200/min, maximales Drehmoment 169 Nm bei 2800/min, Vierganggetriebe, 21 568 Mark.

Lada Niva

Vierzylinder-Reihenmotor längs eingebaut, Wasserkühlung, obenliegende Nockenwelle, Hubraum 1560 cm³, Bohrung x Hub 79,0 x 80,0 mm, Verdichtung 8,5 : 1, 56 kW (76 PS) bei 5400/min, maximales Drehmoment 118 Nm bei 3000/min, Vierganggetriebe, 16 795 Mark.

Land Rover V8

Achtzylinder-V-Motor längs eingebaut, Wasserkühlung, zentrale Nockenwelle, Hubraum 3528 cm³, Bohrung x Hub 88,9 x 71,1 mm, Verdichtung 8,13 : 1, 68 kW (92 PS) bei 3500/min, maximales Drehmoment 226 Nm bei 2000/min, Vierganggetriebe, 33 950 Mark.

Mercedes 240 GD

Vierzylinder-Reihenmotor längs eingebaut, Wasserkühlung, obenliegende Nockenwelle, Hubraum 2399 cm³, Bohrung x Hub 90,9 x 92,4 mm, Verdichtung 21,0 : 1, 53 kW (72 PS) bei 4400/min, maximales Drehmoment 137 Nm bei 2400/min, Vierganggetriebe, 35 482 Mark.

Toyota Land Cruiser

Sechszylinder-Reihenmotor längs eingebaut, obenliegende Nockenwelle, Hubraum 4230 cm³, Bohrung x Hub 94,0 x 101,6 mm, Verdichtung 7,8 : 1, 99 kW (135 PS) bei 3600/min, maximales Drehmoment 290 Nm bei 1800/min, Vierganggetriebe, 25 895 Mark.

VW Iltis

Vierzylinder-Reihenmotor längs eingebaut, Wasserkühlung, obenliegende Nockenwelle, Hubraum 1760 cm³, Bohrung x Hub 79,5 x 86,4 mm, Verdichtung 8,2 : 1, 55 kW (75 PS) bei 5500/min, maximales Drehmoment 135 Nm bei 2800/min, Vierganggetriebe, 36 562 Mark.

Aus einer anderen Welt scheint im Vergleich der Mercedes zu sein, dessen Bedienungselemente sich allesamt beispielhaft bequem betätigen lassen.

Daß der Umgang mit dem Mercedes ein leichtes ist, hat indes noch andere Gründe.

So wartet das G-Modell auf Straßen aller Art mit einer Fahrsicherheit auf, die ihn im Feld seiner Konkurrenten mit Abstand an die Spitze stellt. In Kurven leicht untersteuernd und bei voller Beladung gleichermaßen harmlos übersteuernd, stellt das deutschösterreichische Gemeinschaftsprodukt* selbst unbedarfte Fahrer vor nur geringe Probleme. Die Bremsen, obwohl bei Panikverzögerungen zum frühzeitigen Blockieren neigend, agieren außerordentlich spurtreu. (* Das G-Modell wird im österreichischen Graz bei der Geländefahrzeug-Gesellschaft (GFG) produziert, an der Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch beteiligt sind.)

Daß solches Wohlverhalten bei hochbeinigen Geländewagen keineswegs vorauszusetzen ist, belegt mit Nachdruck die Konkurrenz aus den USA.

Der Jeep erschreckt seinen Fahrer im Grenzbereich mit bemerkenswert hektischen Reaktionen, wobei die im Extremfall abhebenden kurveninneren Räder keinen Zweifel daran lassen, auf welche Art der Jeep allzu übermütige Piloten zu bestrafen gedenkt.

Aber auch zurückhaltende Fahrernaturen haben in dem US-Geländewagen häufig Anlaß zu Schweißausbrüchen. Wenn es nämlich ans Verzögern geht, scheinen die Jeep-Bremsen (vorn Scheiben, hinten Trommeln) ihrer Aufgabe keineswegs synchron nachzukommen — ein Umstand, der schon bei geringen Bremsmanövern zu atemberaubenden Schlingerfahrten führt.

Mehrere Vollbremsungen hintereinander sind gleichfalls nicht Sache der auf amerikanische Highways ausgelegten Bremseinrichtung: Dann nämlich läßt die Wirkung erschreckend nach.

Der Land Rover stellt beim Fahren geringere Ansprüche an seinen Bezwinger. Das schmalspurige Gefährt bremst sich bei schneller Kurvenfahrt übersteuernd von selbst ab, die Grenzen der Bremsen werden eher von der Wadenmuskulatur des Piloten gesetzt als von der Mechanik des Autos.

Allerdings erfordert die exakte und mit viel Spiel operierende Rover-Lenkung ständige Kurskorrekturen und sorgt damit selbst bei gemächlicher Autobahnfahrt für nie nachlassende Beschäftigung.

Durchschnittliche Fahrtalente offenbaren die Geländemobile von Lada, Toyota und VW. So gefält der in Kurven untersteuernde Russe durch befriedigende Fahrsicherheit. Seine Bremsen lassen dagegen zu wünschen übrig.

Auch die vier Trommelbremsen des VW Iltis zeigen sich von hoher Beanspruchung nicht gänzlich unbeeindruckt, zudem reagiert der Wolfsburger schon auf geringen Bremspedaldruck gewöhnungsbedürftig abrupt. Im Fahrverhalten sind dem Bundeswehr-Kameraden kaum Schwächen nachzusagen — er umrundet Kurven weitgehend neutral und läuft auf Autobahnen befriedigend geradeaus.

Wo der Iltis seine Grenzen hat, enthüllte ein hochgestellter Ingenieur der Ingolstädter Entwicklungsabteilung*. „In schnellen Bergabkurven“, weiß der prominente Techniker, „rollt der Iltis nicht ungern über das eingeschlagene Vorderrad ab.“ VW baute deshalb vor — mit einem serienmäßigen, stabilen Überrollbügel. (* Der VW Iltis wurde von Audi in Ingolstadt entwickelt.)

Ungewöhnlich kippfreudig scheint auch der hochgebaute Toyota zu sein, doch die auto motor und sport-Fahrversuche lehrten etwas anderes.

Im Grenzbereich gebärdet sich der schwergewichtige Japaner zumindest auf ebener Piste leicht kontrollierbar, seine Bremsen verzögern bemerkenswert gut. Ein Gefühl der Unsicherheit vermittelt einzig die sehr unexakte, indirekte Land Cruiser-Lenkung.

Abenteuerlich wird die Fahrt im Toyota allerdings auf schlechten Straßen, wo der Japaner einen wahren Veitstanz aufführt. „Eine Federung im herkömmlichen Sinn“, notierte deshalb ein gepeinigter Testredakteur dem Toyota ins Fahrtenbuch, „existiert offensichtlich nicht.“

Aber auch der Jeep legt seinen Insassen den Gebrauch dämpfenden Kaugummis nahe, lassen sich doch bei zügiger Jeep-Fahrt schmerzhafte Kollisionen der oberen und unteren Zahnreihen kaum vermeiden.

Fahrkomfort im gewohnten Stil offerieren lediglich der Mercedes und der Lada. Sie vermögen Straßenunebenheiten annähernd so gut zu kompensieren wie burgerliche Limousinen. Daß der Mercedes in Sachen Komfort dennoch nochmals besser abschneidet als sein nur halb so teurer Konkurrent aus Rußland, ist seinen geringen Kraftübertragungsgeräuschen zuzuschreiben. Denn nur im G-Modell und im VW Iltis bleiben die Insassen von akustischen Hinweisen auf das vergleichsweise umfangreiche Zahnräderwerk eines Geländeautomobils verschont. In den Konkurrenten hingegen setzt beim Fahren ein wahres Inferno mahlender, heulender und rasselnder Geräusche ein, die zumeist alle anderen Fahrgeräusche überdecken.

Um so mehr störte im Test-Mercedes (240 GD) das nervtötende Brummen des 2,4 Liter großen Vierzylinder-Diesel, der dem 1,8 Tonnen schweren Sternwagen zu völlig unzulänglichen Fahrleistungen (siehe Tabelle Meßwerte) verhilft. Da das Gaspedal im 240 GD deshalb stets am Bodenblech verharren muß, um im Vekehr mitschwimmen zu können, konsumierte der kleine Diesel zudem vergleichsweise viel Treibstoff (siehe Tabelle Meßwerte).

Tatsächlich zählt jedoch keiner der sechs Geländewagen zu den ausgesprochenen Kostverächtern. Selbst die mit 1,6 Liter und 1,7 Liter Hubraum vergleichsweise zierlich motorisierten Naturburschen von Lada und VW genehmigen sich schon im Straßenbetrieb überdurchschnittliche Mengen des teuer gewordenen Treibstoffes.

Als rechte Säufer müssen der Toyota Land Cruiser mit 4,2 Liter großen Sechszylindermotor und der Land Rover V8 mit 3,5 Liter großen Achtzylindermotor gelten. Ihren großen Durst beziehen sie allerdings auch aus großen Taten. Wartet nämlich der Japaner mit ungewöhnlich guten Fahrleistungen auf, so imponiert der Engländer mit konkurrenzlosem Durchzugsvermögen.

Solch billige Durchzugskraft lernt man vor allem dann schätzen, wenn es unwegsame Landstriche zu durchpflügen gilt. Denn viel Gas bedeutet im Extremfall durchdrehende Räder, die sich im losen Untergrund einwühlen — die unangenehme Folge sind Blasen an den Händen, bis man das hilflos scharrende Gefährt wieder freigeschaufelt hat.


Er kippt später, als man denkt: Toyota Land Cruiser



Vorn wenig Traktion: Jeep mit Vierzylinder-Motor

Vorteile durch kurzen Radstand: Lada Niva


Zu langer Überhang: Land Rover


Kraft, die aus dem Keller kommt, haben naturgemäß die großvolumigen Triebwerke des Toyota und des Land Rover zu bieten, während es dem kleinen Vierzylinder des Lada etwas an Dampf im unteren Drehzahlbereich fehlt.

Da er jedoch, wie auch seine Konkurrenten, über eine zuschaltbare Geländeübersetzung verfügt, läßt es sich mit diesem Mangel leben — ebenso wie mit dem kraftlosen Diesel des Mercedes 240 GD und dem brummigen Vierzylinder des Jeep.

Beide können zudem auf Wunsch üppiger motorisiert werden: Bei Mercedes gipfelt das Leistungsangebot im 2,8 Liter-Sechszylinder, und für den Jeep gibt es gar einen fünf Liter großen V8, der mit niedrigsten Drehzahlen operiert, aber leider zu den hemmungslosen Benzinsäufern gehört (Motorenangebote siehe Tabellen)


Mutprobe: 80 Prozent-Steigung aus Fahrer-Sicht



Hilfsaktion: Mercedes als Abschleppwagen


Wasser marsh: Lada nach der Wasserprobe

Ende am Berg: Mercedes G ohne Bodenfreiheit


Welche Taten im Gelände vollbracht werden können, ist allerdings nur teilweise eine Frage des Motors — hier spielen Gewichtsverteilung, Reifen und die Möglichkeit, die Achsdifferentiale zu sperren, eine entscheidende Rolle. Mit vier angetriebenen Rädern allein nämlich ist es nicht getan, das zeigten die Versuche von auto motor und sport recht deutlich.

Ganz gleich, ob es um die Bewältigung von Steigungen geht, die einem schon zu Fuß Mühe machen, oder ob sandige Passagen durchquert werden sollen — mit zwei der getesteten Autos ist der Fahrer immer am besten dran: Der Mercedes GD und der VW Iltis kommen auch dann noch weiter, wenn alle anderen Vergleichstest-Teilnehmer die Waffen strecken müssen.

Zugegeben — allzu gravierend sind die Unterschiede nicht, und für jeden der sechs Waldläufer gilt, daß er beträchtlich mehr kann, als die meisten Piloten sich zutrauen.

Gewisse Schwächen zeigten an einem 80prozentigen Hang auf dem Unimog-Versuchsgelände von Daimler-Benz bei Rastatt allein der Land Rover und der Jeep. Bei ihnen wird die Vorderachse an solchen Bergen, die sich durch die Windschutzscheibe ausnehmen wie eine fast senkrechte Wand, so stark entlastet, daß die vorderen Räder durchdrehen — eine lästige Folge der durch ihre relativ leichtgewichtigen Motoren bedingten ungünstigen Gewichtsverteilung.

Grobe Wellen schließlich, die diagonal durchfahren werden sollen, bedeuten bei Toyota, Lada, Jeep und Rover fast immer das Ende, denn dabei verlieren ein Vorderrad und ein Hinterrad die Bodenhaftung, während die beiden anderen einfach stehen bleiben.

Wer dagegen im Mercedes oder im Iltis sitzt, hat selbst dann noch einen Trumpf in der Hinterhand. Er kann mit zwei Handgriffen die Differentiale auf starren Durchtrieb schalten und so die Kraft dorthin leiten, wo sie wirklich gebraucht wird.

Wenn es steil bergab geht, so könnte man denken, sollte es mit keinem Geländewagen Schwierigkeiten geben, denn hier kommt es schließlich nicht auf bestmögliche Traktion an.

Doch weit gefehlt: Da ein Tritt auf die Fußbremse zu einer haltlosen Rutschpartie und, wenn sich alles gegen den Mann am Lenkrad verschworen hat, zu einer seitlichen Rolle führt, ist man ganz auf die Bremswirkung des Motors und eine möglichst kurze Übersetzung angewiesen.

Bis aud den Lada sind hier alle gut gerüstet. Sie tuckern selbst dann noch gemächlich bergab, wenn die Passagiere von den Sitzen zu rutschen drohen — der Lada hingegen, dessen Geländeübersetzung etwas zu lang gewählt wurde, nimmt zügig Fahrt auf und sorgt damit für ungute Gefühle in der Magengegend.

Unterschiede gibt es auf unwirtschaftlichem Terrain auch im Bedienungskomfort. Bevor das Geländespiel beginnen kann, muß nämlich bei Jeep, Mercedes, VW und Toyota der Vorderradantrieb eingeschaltet werden. Am wenigsten Mühe macht dies im Mercedes: Sein Verteilergetriebe ist synchronisiert, der Bedienungshebel läßt sich spielend leicht von einer Position in die andere schieben, während bei den übrigen Konkurrenten ein gewisser Kraftaufwand nötig ist.

Beim Toyota kommt noch weitere Arbeit hinzu: Er besitzt Freilaufnaben an der Vorderachse, die von Hand eingerastet werden müssen — ein Spaziergang rund ums Auto bleibt einem also nicht erspart, bevor Wald und Flur angesteuert werden.

Den Rover und den Lada treiben im Gegensatz zu diesen Vier ständig alle Räder an — man braucht also lediglich die Geländeübersetzung einzuschalten und, wenn der Untergrund schlüpfrig ist, das zentrale Differential zu sperren. Beides ist ein Kinderspiel, denn das Hebelwerk auf der Mittelkonsole arbeitet ausreichend leichtgängig.

Sind sämtliche Vorbereitungen für einen Ausritt in die Natur erst einmal getroffen, erwartet die Besatzung jedoch Mühe und Plage. Denn eine läßt sich schon nach den ersten Metern auf ungeglättetem Boden nicht mehr übersehen: Die meisten wirklich tüchtigen Geländewagen sind mit ihrem kurzen Radstand und ihren brettharten Federungen die perfekten Folterinstrumente der Neuzeit.

Einen brauchbaren Federungskomfort bieten allein der Mercedes, und, mit gewissen Abstrichen, der Lada und der Land Rover.

Die übrigen drei Kletterkünstler dagegen prügeln ihren Inhalt, daß man um Zahnplomben und Bandscheiben fürchten muß. Speziell der Toyota teilt gewaltige Schläge aus — wer nicht angeschnallt ist, muß jederzeit damit rechnen, mit dem ebenfalls nicht besonders nachgiebigen Wagendach schmerzhafte Bekanntschaft zu machen.

Eine Spur manierlicher benehmen sich der Jeep und der VW, obwohl auch sie ganz eindeutig zur Spezies der Beuteltiere zu zählen sind. Vor allem beim VW liegen zoologische Assoziationen nahe. Auf kurzen, aufeinanderfolgenden Bodenwellen hoppelt er wie ein Hase und hat nicht selten alle vier Räder in der Luft, um anschließend eine meist doch recht unsanfte Landung zu vollführen.

Für die Insassen ist das eine rechte Tortur: Sie streben zügig in Richtung Wagendach und können nur darüber froh sein, daß dieses bei dem VW-Geländewagen aus weichem Stoff besteht.

Die motorisierten Jünger des Jean-Jacque Rousseau, das steht nach diesem Vergleich fest, müssen jedenfalls Menschen sein, die in erster Linie das loben, was hart macht.

cdt. / G. L.

Sechs Geländewagen im Vergleich: Vorzüge und Nachteile

Jeep CJ 7
Vorzüge
  • Durchzugkräftiger Vierzylinder
  • Günstiger Treibstoffverbrauch
Nachteile
  • Mäßige Fahrsicherheit
  • Schlechter Fahrkomfort
  • Indirekte und unexakte Lenkung
  • Knapp bemessener Innenraum
  • Sehr nachlässige Verarbeitung
Lada Niva
Vorzüge
  • Befriedigender Fahrkomfort
  • Befriedigende Fahrsicherheit
  • Bequemer Einstieg
  • Reichhaltige Ausstattung
  • Niedriger Preis
Nachteile
  • Zum Fading neigende Bremsen
  • Zu lange Gelände-Übersetzung
  • Schwergängige Lenkung

Land Rover V8
Vorzüge
  • Befriedigender Fahrkomfort
  • Durchzugkräftiger, leiser Motor
  • Sehr gutes Platzangebot
Nachteile
  • Schwergängige, unexakte Lenkung
  • Schwergängige Pedalerie
  • Schlechte Übersichtlichkeit
  • Fürs Gelände zu langer Radstand
Mercedes 240 GD
Vorzüge
  • Sicheres Fahrverhalten
  • Befriedigender Fahrkomfort
  • Sehr gute Geländetauglichkeit
  • Leichte Bedienung
  • Gute Verarbeitung
Nachteile
  • Mäßige Fahrleistungen
  • Schlecht geformte Sitze
  • Hoher Preis

Toyota
Land Cruiser

Vorzüge
  • Durchzugskräftiger Motor
  • Gute Fahrleistungen
  • Gute Geländetauglichkeit
  • Gute Verarbeitung
  • Wirksame Bremsen
Nachteile
  • Schlechter Fahrkomfort
  • Indirekte, unexakte Lenkung
VW Iltis
Vorzüge
  • Sehr gute Geländetauglichkeit
  • Bequeme Sitze
  • Befriedigendes Fahrverhalten
  • Insgesamt gute Handlichkeit
Nachteile
  • Mäßige Fahrkomfort
  • Unbequemer Einstieg
  • Hoher Preis

Technische Daten


Fahzeugtyp

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Zylinderzahl/Bauart R4 ¹ R4 V8 ² R4 R6 R4
Hubraum cm³ 2471 1560 3528 2399 4230 1760
Bohrung x Hub mm 101,6 x 76,2 79,0 x 80,0 88,9 x 71,1 90,9 x 92,4 94,0 x 101,6 79,5 x 86,4
Verdichtungsverhältnis 8,24 : 1 8,5 : 1 8,13 : 1 21,0 : 1 7,8 : 1 8,2 : 1
Leistung
kW (PS) bei 1/min

64 (87) bei 4200

56 (76) bei 5400

68 (92) bei 3500

53 (72) bei 4400

99 (135) bei 3600

55 (75) bei 5500
Max. Drehmoment
Nm bei 1/min

169 bei 2800

118 bei 3000

226 bei 2000

137 bei 2400

290 bei 1800

135 bei 2800
Art der Ventilsteuerung ohv ³ ohc⁴ ohv ohc ohc ohc
Kraftübertragung Hinterradantrieb, zuschaltbarer Vorderradantrieb Reduziergetriebe permanenter Allradantrieb, zuschaltbare, zentrale, Sperre, Reduziergetriebe permanenter Allradantrieb, zuschaltbare, zentrale, Sperre, Reduziergetriebe Hinterradantrieb, zuschaltbarer Vorderradantrieb zuschaltbare Differentialsperre vorn und hinten Hinterradantrieb, zuschaltbarer Vorderradantrieb, Reduziergetriebe Hinterradantrieb, zuschaltbarer Vorderradantrieb zuschaltbare Differentialsperre vorn und hinten, ein Geländegang
I. Gang
Staße / Gelände

3,500 / 7,105

3,890 / 6,922

5,438 / 13,512

4,628 / 9,903

4,925 / 9,800

3,909 / 7,603
II. Gang
Staße / Gelände

2,210 / 4,480

2,387 / 4,247

3,271 / 8,127

2,462 / 5,268

2,643 / 5,259

2,277 / —        
III. Gang
Staße / Gelände

1,430 / 2,902

1,547 / 2,752

2,011 / 4,997

1,473 / 3,152

1,519 / 3,022

1,458 / —        
IV. Gang
Staße / Gelände

1,000 / 2,030

1,200 / 2,135

1,336 / 3,320

1,000 / 2,140

1,000 / 1,990

1,086 / —        
Rückwärtsgang
Staße / Gelände

3,390 / 6,881

4,008 / 7,131

4,895 / 12,164

4,348 / 9,304

4,925 / 9,800

7,318 / —        
Achsantrieb 3,540 4,300 3,540 5,330 3,700 5,286
Radaufhängung vorn Starrachse an Blattfedern Einzelradauf-
hängung an Querlenkern und Schraubenfedern
Starrachse an Blattfedern Starrachse an Längslenkern und Panhardstab Starrachse en Blattfedern
vorn und hinten Einzelradauf-
hängung an Querlenkern und Querblattfedern
hinten Starrachse an Blattfedern Starrachse Schraubenfedern Starrachse an Blattfedern Starrachse an Längslenkern und Panhardstab Starrachse an Blattfedern
Bremsen vorn
hinten
Scheiben
Trommeln
Scheiben
Trommeln
Trommeln
Trommeln
Scheiben
Trommeln
Trommeln
Trommeln
Trommeln
Trommeln
Felgengröße 6 J x 15 5 J x 16 5½ F x 16 5½ JK x 16 5½ F x 16 5½ F x 16
Reifengröße H 78-15 6.95-16 7.50 R 16 205 R 16 205 R 16 7.50 R 16

¹ Reihenmotor
² V-Motor
³ over head valves - hängende Ventile — untenliegende Nockenwelle
⁴ over head camshaft - obenliegende Nockenwelle


Die Geländewagen und ihre Preise


Fahzeugtyp

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Motorvarianten Vierzylinder-Reihenmotor, 2471 cm³, 64 kW (87 PS)

Vierzylinder-Reihenmotor, 2369 cm³, 44 kW (60 PS)

Sechszylinder-Reihenmotor, 4189 cm³, 85 kW (115 PS)

Achtzylinder-V-motor, 4979 cm³, 110 kW (150 PS)
Vierzylinder-Reihenmotor, 1560 cm³, 56 kW (76 PS) Achtzylinder-V-motor, 3528 cm³, 68 kW (92 PS)

Vierzylinder-Reihenmotor, 2236 cm³, 51 kW (70 PS)

Vierzylinder-Reihenmotor, 2236 cm³, 43 kW (58 PS)
Vierzylinder-Diesel-Reihenmotor, 2399 cm³, 53 kW (72 PS)

Fünfzylinder-Diesel_Reihenmotor, 2998 cm³, 65 kW (88 PS)

Vierzylinder-Reihenmotor (Vergasser), 2307 cm³, 66 kW (90 PS)*

Sechszylinder-Reihenmotor (Einspritzung), 2746 cm³, 115 kW (156 PS)
Sechszylinder-Reihenmotor, 4230 cm³, 99 kW (135 PS)

Vierzylinder-Diesel-Reihenmotor, 2975 cm³, 56 kW (76 PS)

Vierzylinder-Reihenmotor, 1760 cm³, 55 kW (75 PS)
Preisspanne
von DM
bis DM

20 568,—
23 940,—

15 975,—
16 795,—

23 904,—
33 950,—

29 990,—
40 680,—

24 695,—
30 695,—

35 225,—
36 562,—
Testversion
DM

21 568,—

16 795,—

33 950,—

35 482,—

25 895,—

36 562,—

* wahlweise mit höherer Verdichtung (102 PS)


Meßwerte


Fahrzeugtyp

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Beschleunigung
· 0—40 km/h s 3,8 4,1 4,8 5,1 3,5 3,7
· 0—60 km/h s 6,6 7,7 10,4 10,9 6,1 7,2
· 0—80 km/h s 11,3 13,4 16,5 19,6 10,5 13,4
· 0—100 km/h s 23,6 22,2 28,8 38,5 15,9 24,2
· 0—120 km/h s 60,0 43,1 25,3
· 400 m mit stehendem Start s
20,9

21,6

23,2

24,3

19,8

21,4
· 1 km mit stehendem Start s
41,1

41,1

43,8

46,5

37,1

41,8
Elastizität (im IV. Gang)
40—100 km/h s


29,5


29,6


27,5


38,7


20,5


29,6
Höchstgesch-windigkeit km/h
131,4

135,3

123,3

117,3

151,3

127,9
Mindestgesch-windigkeiten km/h
· I. Gang Straße / Galände
5,0 / 2,0

9,0 / 6,0

4,4 / 1,6

3,8 / 1,8

4,5 / 1,9

4,0 / 3,0
· II. Gang Straße / Galände
8,0 / 3,5

12,0 / 8,8

6,6 / 2,6

6,9 / 3,3

11,0 / 2,8

9,0 / —  
· III. Gang Straße / Galände
13,0 / 5,4

26,0 / 14,4

8,8 / 4,2

11,2 / 5,5

18,0 / 4,5

15,0 / —  
· IV. Gang Straße / Galände
20,0 / 7,3

34,0 / 19,0

10,3 / 6,0

27,0 / 7,9

30,0 / 8,5

28,0 / —  
Innengeräusch dB(A)
· Bei 50 km/h 71 71 70 70 69 73
· Bei 80 km/h 79 76 76 76 73 80
· Bei 100 km/h 81 81 82 81 74 85
Normverbr. nach DIN 70030 L/100 km
· Bei 90 km/h —* 11,6 12,0 10,5
· Stadtverkehr 14,5 14,2 14,6
· Kraftstoffart Normal Normal Normal Diesel Normal Normal
· Verbrauchswerte im Test L/100 km
· Gelände 18,4 18,2 24,4 17,3 23,1 17,6
· Straße 15,5 15,2 18,9 14,4 18,8 13,6
· Testverbrauch 17,5 16,4 21,9 16,4 20,4 15,0
Seitenwindab-weichung m
Fahrgeschwindig-keit 80 km/h
5,33

3,49

4,23

2,80

3,04

3,89

* keine Werksangaben


Maße und Gewichte


Fahrzeugtyp

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Außenmaße mm
· Länge 3890 3720 4445 3945 3870 3885
· Breite 1520 1680 1680 1700 1665 1520
· Höhe 1720 1640 2006 2000 1930 1835
· Radstand 2370 2200 2770 2400 2285 2015
· Spur vorn / hinten 1310 / 1270 1430 / 1400 1334 / 1334 1425 / 1425 1405 / 1400 1230 / 1260
Wendekreis m
links / rechts

11,9 / 12,2

11,2 / 11,5

14,7 / 15,2

11,9 / 12,2

11,9 / 11,5

10,6 / 10,5
Innenmaße mm
· Innenbreite vorn / hinten
1370 / 1480

1420 / 1395

1460 / 1470

1460 / 1510

1390 / 1390

1440 / 1250
· Innenhöhe vorn / hinten
1000 / 980

990 / 900

990 / 1010

1040 / 1000

1060 / 880

1050 / 1020
· Sitztiefe vorn / hinten
450 / 450

460 / 470

440 / 380

490 / 480

500 / 420

470 / 450
· Normknieraum 170 190 330 60 — ¹ 260
· Knieraum minimal/maximal
170 / 300

50 / 190

330 / 480

160 / 310

— ¹

175 / 260
Kofferraum-volumen ohne/mit umgeklappter Rücksitzreiche ²


136 / —



260 / 608



604 / 1024



440 / 752



1008 / —



176 / 416
Gewichte kg
· Leergewicht 1370 1190 1850 1925 1780 1340
· Gewichtsverteilung vorn / hinten %
46,7 / 53,3

59,7 / 40,3

44,6 / 55,4

51,9 / 48,1

49,4 / 50,6

51,1 / 48,9
· Zul. Gesamtgewicht 2200 1550 2710 2500 2300 2000
· Zul. Achslast vorn / hinten
998 / 1225

750 / 800

1000 / 1710

1200 / 1600

970 / 1380

1000 / 1250
· Zul. Anhängelast gebremst ungebremst
2000
400

1150
300

2000
500

2000
750

2300
750

1950
735

¹ hintere Sitzreihen längs zur Fahrtrichtung angeordnet
² nach auto motor und sport-Norm




   The following has been machine translated from the original. For ease of use, some hyperlinks, reformatting, and minor modifications may have been made.

auto motor und sport · 08/1980
Testing & Technology

Back to Nature

Title: Six off-road vehicles compared — Jeep CJ 7, Lada Niva, Land Rover V8, Mercedes 240 GD, Toyota Land Cruiser, VW Iltis.

Jean Jacques Rousseau (“Back to Nature”) would have been delighted.

200 years after the death of the Geneva thinker and advocate for a closer connection to nature, more and more motorists weary of civilization are drawn to the forest, the meadow and the desert – as evidenced by the registration figures for off-road vehicles.


Lada Niva

Jeep CJ 7



Toyota Land Cruiser
True off-road vehicles are hardly deterred by any obstacle – they usually keep going even when the driver is already sweating with fear. Comfort isn't a priority – but the ability to wade through waist-deep water, conquer steep slopes, and handle a meter-high jump without complaint is.



Mercedes 240 GD

Land Rover



VW Iltis


Not everyone who chooses a Lada Niva over a VW Passat, or orders a G-Class with the three-pointed star for the same price as a Mercedes 280 E, intends to take their four-wheel-drive off-roaders to visit the Tuareg in the Sahara.

“My primary goal,” admits Jeep driver and auto motor und sport editor Martin Breuninger, “was to own an original and open-top vehicle. The fact that it also handles off-road terrain well is a bonus.”

Most SUV buyers think like Breuninger, and at least in Germany, they don't really have any other choice.

auto motor und sport therefore first tests off-road vehicles for their suitability for the road—even when comparing them to the professional ranks of the most hardcore off-roaders: the Jeep CJ7 in the USA, the Lada Niva in Russia, the Leyland Land Rover in England, the Toyota Land Cruiser in Japan, and the two off-road newcomers from Germany, the Mercedes G-Class and the VW Iltis.

Off-road freaks do indeed have to be tough. That the test candidates, with the exception of the Toyota and the Lada, owe their existence to ruthless saber-rattling becomes clear right from the start.

Above all, the Jeep, and even more so its high sills, offer exceptional maneuverability and dirt-resistant upholstery. But getting into the Toyota and Rover isn't exactly easy either—it's almost as awkward as getting into a small truck.

Only the Mercedes and the Lada resemble normal passenger cars in this respect, although even here, the raised floorboards, designed for generous ground clearance, suggest a more dynamic stance.

In the cockpits of these six all-terrain vehicles, every taste is catered for, depending on the choice. Whether you're looking for limousine-like comfort (Lada), functional sterility (Mercedes), a spartan military look (VW), the style of the 1950s (Toyota, Jeep), or even the atmosphere of the pre-war era (Land Rover)—nothing is impossible when it comes to off-road vehicles.

This also applies, and especially so, to the ease of operation offered. Only the Toyota, VW, and Mercedes vehicles offer light steering, although the latter only provides this relief to the driver if the power steering unit is ordered for nearly 1,100 DM.

In the Lada and the Jeep, more vigorous turning of the thin-rimmed steering wheel is required, but the necessary steering and holding forces in the Russian and American vehicles seem almost effortless to the driver after having gripped the spokes of the archaic Land Rover.

The Rover driver also needs considerable strength when operating the clutch and brakes, while the gearshift lever, although stiff, usually moves smoothly through the gate.

Jeep CJ 7

Four-cylinder in-line engine, longitudinally mounted, water-cooled, side camshaft, displacement 2,471 cm³, bore x stroke 101.6 x 76.2 mm, compression ratio 8.24 : 1, 64 kW (87 hp) at 4,200 rpm, maximum torque 169 Nm at 2,800 rpm, four-speed gearbox, 21,568 DM.

Lada Niva

Four-cylinder in-line engine, longitudinally mounted, water-cooled, overhead camshaft, displacement 1,560 cm³, bore x stroke 79.0 x 80.0 mm, compression ratio 8.5 : 1, 56 kW (76 hp) at 5,400 rpm, maximum torque 118 Nm at 3,000 rpm, four-speed gearbox, 16,795 DM.

Land Rover V8

Eight-cylinder V-engine, longitudinally mounted, water-cooled, central camshaft, displacement 3,528 cm³, bore x stroke 88.9 x 71.1 mm, compression ratio 8.13 : 1, 68 kW (92 hp) at 3,500 rpm, maximum torque 226 Nm at 2,000 rpm, four-speed gearbox, 33,950 DM.

Mercedes 240 GD

Four-cylinder in-line engine, longitudinally mounted, water-cooled, overhead camshaft, displacement 2,399 cm³, bore x stroke 90.9 x 92.4 mm, compression ratio 21.0 : 1, 53 kW (72 hp) at 4,400 rpm, maximum torque 137 Nm at 2,400 rpm, four-speed gearbox, 35,482 DM.

Toyota Land Cruiser

Six-cylinder in-line engine, longitudinally mounted, overhead camshaft, displacement 4,230 cm³, bore x stroke 94.0 x 101.6 mm, compression ratio 7.8 : 1, 99 kW (135 hp) at 3,600 rpm, maximum torque 290 Nm at 1,800 rpm, four-speed gearbox, 25,895 DM.

VW Iltis

Four-cylinder in-line engine, longitudinally mounted, water-cooled, overhead camshaft, displacement 1,760 cm³, bore x stroke 79.5 x 86.4 mm, compression ratio 8.2 : 1, 55 kW (75 hp) at 5,500 rpm, maximum torque 135 Nm at 2,800 rpm, four-speed gearbox, 36,562 DM.

The Mercedes seems to be from another world by comparison, its controls all exceptionally easy to use.

However, there are other reasons why the Mercedes is so easy to handle.

The G-Class offers a level of driving safety on all types of roads that puts it far ahead of its competitors. With slight understeer in corners and equally benign oversteer when fully loaded, this German-Austrian joint venture* presents even inexperienced drivers with minimal challenges. The brakes, although prone to premature locking during emergency braking, are exceptionally stable. (* The G-Class is produced in Graz, Austria, by the Geländefahrzeug-Gesellschaft (GFG), a joint venture between Daimler-Benz and Steyr-Daimler-Puch.)

That such well-behaved handling cannot be taken for granted in high-riding SUVs is emphatically demonstrated by the competition from the USA.

The Jeep startles its driver at the limit with remarkably hectic reactions, and in extreme cases, the inside wheels lifting off the ground in corners leave no doubt as to how the Jeep intends to punish overly exuberant drivers.

But even cautious drivers frequently find themselves breaking out in a sweat in this American off-roader. When it comes to deceleration, the Jeep's brakes (discs at the front, drums at the rear) do not seem to perform their task in a synchronized manner—a circumstance that leads to breathtaking swerving even during minor braking maneuvers.

Several emergency stops in succession are also not well-suited to the braking system designed for American highways: In such cases, the effectiveness deteriorates alarmingly.

The Land Rover makes fewer demands on its driver. The narrow-track vehicle oversteers itself during fast cornering, and the limits of the brakes are determined more by the driver's calf muscles than by the car's mechanics.

However, the Rover's precise steering, which has a lot of play, requires constant course corrections, ensuring continuous attention even on leisurely highway drives.

The off-road vehicles from Lada, Toyota, and VW reveal average driving capabilities. The Russian vehicle, which understeers in corners, impresses with satisfactory handling. Its brakes, however, leave something to be desired.

The four drum brakes of the VW Iltis also show signs of wear under heavy use, and the Wolfsburg-built vehicle reacts rather abruptly to even slight pressure on the brake pedal. The Bundeswehr's (German Army) vehicle has few weaknesses in its handling—it corners largely neutrally and tracks satisfactorily on highways.

Where the Iltis reaches its limits was revealed by a high-ranking engineer from the Ingolstadt development department*. “In fast downhill bends,” the prominent technician explained, “the Iltis tends to roll over the turned front wheel.” VW therefore took preventative measures—with a standard, robust roll bar. (* The VW Iltis was developed by Audi in Ingolstadt.)

The tall Toyota also seems unusually prone to rollovers, but the auto motor und sport test drives proved otherwise.

At the limit, the heavyweight Japanese SUV behaves in a controllable manner, at least on level ground, and its brakes provide remarkably good deceleration. The only thing that conveys a feeling of insecurity is the very imprecise, indirect Land Cruiser steering.

However, the Toyota's ride becomes truly adventurous on poor roads, where the Japanese SUV performs a veritable St. Vitus' dance. “A suspension in the conventional sense,” a tormented test editor noted in the Toyota's logbook, “apparently does not exist.”

But the Jeep also suggests that its occupants use cushioning chewing gum, as painful collisions between the upper and lower teeth are almost unavoidable during brisk Jeep driving.

Only the Mercedes and the Lada offer the usual level of ride comfort. They are able to compensate for road imperfections almost as well as conventional sedans.

The fact that the Mercedes still performs better in terms of comfort than its Russian competitor, which costs only half as much, is due to its low transmission noise. Only in the G-Class and the VW Iltis are the occupants spared any acoustic cues from the comparatively extensive gear system of an off-road vehicle. In contrast, the competitors unleash a veritable inferno of grinding, howling, and rattling noises while driving, which mostly drown out all other driving sounds.

All the more bothersome, then, was the irritating drone of the 2.4-liter four-cylinder diesel engine in the test Mercedes (240 GD), which renders the 1.8-ton vehicle completely inadequate in terms of performance (see table of Measured Values). Because the accelerator pedal in the 240 GD must therefore remain firmly planted to keep up with traffic, the small diesel also consumed a comparatively large amount of fuel (see table of Measured Values).

This made the irritating drone of the 2.4-liter four-cylinder diesel engine in the test Mercedes (240 GD) all the more bothersome, as it resulted in completely inadequate performance for the 1.8-ton vehicle (see table of Measured Values). In fact, none of the six SUVs are particularly fuel-efficient. Even the relatively modestly powered 1.6-liter and 1.7-liter off-roaders from Lada and VW consume above-average amounts of the increasingly expensive fuel, even on the open road.

The Toyota Land Cruiser with its 4.2-liter six-cylinder engine and the Land Rover V8 with its 3.5-liter eight-cylinder engine must be considered real gas guzzlers. However, their high thirst is also due to their demanding performance. While the Japanese vehicle boasts exceptionally good driving dynamics, the British SUV impresses with its unrivaled pulling power.

Such efficient pulling power is especially appreciated when traversing rough terrain. Because, in extreme cases, heavy acceleration can lead to spinning wheels that dig themselves into the loose soil—resulting in blisters on your hands until you've managed to dig the helplessly scrambling vehicle free.


It rolls over later than you'd expect: Toyota Land Cruiser



Little front traction: Jeep with a four-cylinder engine

Advantages of a short wheelbase: Lada Niva


Too long an overhang: Land Rover


Naturally, the large-displacement engines of the Toyota and Land Rover offer plenty of low-end torque, while the Lada's small four-cylinder engine lacks a bit of punch at lower revs.

However, since it, like its competitors, features a selectable low-range transfer case, this deficiency is manageable—just as it is with the sluggish diesel engine of the Mercedes 240 GD and the gruff four-cylinder of the Jeep.

Both can also be equipped with more powerful engines upon request: Mercedes's range culminates in a 2.8-liter six-cylinder, and the Jeep even offers a five-liter V8 that operates at very low revs but, unfortunately, is one of the more ferocious gas guzzlers (see the tables for engine options).


Test of courage: 80 percent incline from the driver's perspective



Rescue operation: Mercedes as a tow truck


Water marsh: Lada after the water test

End of the line on the mountain: Mercedes G with no ground clearance


What can be accomplished off-road is only partly a matter of the engine—weight distribution, tires, and the ability to lock the axle differentials play a crucial role. Four-wheel drive alone isn't enough, as the tests conducted by auto motor und sport clearly demonstrated.

Whether it's tackling inclines that are difficult even on foot or crossing sandy sections, the driver is always best served by two of the tested vehicles: the Mercedes GD and the VW Iltis can continue even when all the other participants in the comparison test have to throw in the towel.

Admittedly, the differences aren't all that significant, and each of the six off-roaders is capable of considerably more than most drivers would give up.

Only the Land Rover and the Jeep showed certain weaknesses on an 80 percent slope at the Daimler-Benz Unimog test track near Rastatt. In these vehicles, the front axle is so heavily unloaded on such hills, which appear through the windshield like an almost vertical wall, that the front wheels spin — an annoying consequence of the unfavorable weight distribution caused by their relatively lightweight engines.

Large undulations, especially when driven diagonally, almost always spell disaster for Toyotas, Ladas, Jeeps, and Rovers. One front and one rear wheel lose traction, while the other two simply lock up.

However, those driving a Mercedes or an Iltis still have an ace up their sleeve. With just two quick movements, they can switch the differentials to a rigid drive, directing power precisely where it's needed.

One might think that steep descents wouldn't pose a problem for any off-road vehicle, since optimal traction isn't the primary concern.

But that's far from the truth. Since applying the foot brake results in a spinout and, if everything seems to be conspiring against the driver, a rollover, the driver is entirely reliant on engine braking and a low gear ratio.

Except for the Lada, all the other vehicles are well-equipped for this. They chug leisurely downhill even when the passengers are in danger of sliding out of their seats—the Lada, on the other hand, whose off-road gearing is a bit too high, quickly picks up speed, causing a queasy feeling in the pit of the stomach.

On rough terrain, differences also emerge in ease of use. Before the off-road fun can begin, the front-wheel drive must be engaged in the Jeep, Mercedes, VW, and Toyota. This is easiest in the Mercedes: its transfer case is synchronized, and the shift lever moves effortlessly from one position to the other, while the other competitors require a certain amount of force.

With the Toyota, there's an extra step: it has free-wheeling hubs on the front axle that have to be engaged manually—so a walk around the car is unavoidable before heading out into the woods and fields.

Unlike these four, the Rover and the Lada have constant all-wheel drive—so you only need to engage the low-range gearing and, if the surface is slippery, lock the center differential. Both are child's play, as the levers on the center console operate smoothly enough.

Once all the preparations for a trip into nature are complete, however, the occupants are in for some hard work. Because one thing becomes undeniable after just a few meters on rough terrain: most truly capable off-road vehicles, with their short wheelbase and rock-hard suspensions, are the perfect torture devices of modern times.

Only the Mercedes offers decent suspension comfort, and, to a lesser extent, the Lada and the Land Rover.

The other three off-roaders, however, thrash their occupants so violently that one fears for dental fillings and intervertebral discs. The Toyota, in particular, delivers tremendous blows—anyone not wearing a seatbelt must be prepared for a painful encounter with its rather unforgiving roof.

The Jeep and the VW behave a touch more civilly, although they too clearly belong to the marsupial species. Zoological associations are especially apt with the VW. It hops like a rabbit over short, successive bumps, often with all four wheels off the ground, before making what is usually a rather rough landing.

For the occupants, this is a real ordeal: they quickly climb towards the roof and can only be thankful that the VW SUV's roof is made of soft fabric.

The motorized disciples of Jean-Jacques Rousseau, this comparison makes clear, must be people who primarily praise what makes things tough.

cdt. / G. L.

Six SUVs Compared: Advantages and Disadvantages

Jeep CJ 7
Advantages
  • Powerful four-cylinder engine
  • Fuel consumption
Disadvantages
  • Mediocre driving safety
  • Poor ride comfort
  • Indirect and imprecise steering
  • Shorty interior space
  • Very sloppy workmanship
Lada Niva
Advantages
  • Satisfactory ride comfort
  • Satisfactory driving safety
  • Easy entry
  • Comprehensive equipment
  • Low price
Disadvantages
  • Brakes prone to fading
  • Overly tall off-road gearing
  • Heavy steering

Land Rover V8
Advantages
  • Satisfactory ride comfort
  • Powerful, quiet engine
  • Very good interior space
Disadvantages
  • Stiff, imprecise steering
  • Stiff pedals
  • Poor visibility
  • Wheelbase too long for off-road use
Mercedes 240 GD
Advantages
  • Safe handling
  • Satisfactory ride comfort
  • Very good off-road capability
  • Easy operation
  • Good build quality
Disadvantages
  • Mediocre performance
  • Poorly shaped seats
  • High price

Toyota
Land Cruiser

Advantages
  • Powerful engine
  • Good driving performance
  • Good off-road capability
  • Good build quality
  • Effective brakes
Disadvantages
  • Poor ride comfort
  • Indirect, imprecise steering
VW Iltis
Advantages
  • Excellent off-road capability
  • Comfortable seats
  • Satisfactory handling
  • Overall good maneuverability
Disadvantages
  • Moderate ride comfort
  • Uncomfortable entry
  • High price

Technical Data


Vehicle

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Number of Cylinders/Design I4 ¹ I4 V8 ² I4 I6 I4
Displacement cm³ 2,471 1,560 3,528 2,399 4,230 1,760
Bore x Stroke mm 101.6 x 76.2 79.0 x 80.0 88.9 x 71.1 90.9 x 92.4 94.0 x 101.6 79.5 x 86.4
Compression Ratio 8.24 : 1 8.5 : 1 8.13 : 1 21.0 : 1 7.8 : 1 8.2 : 1
Power Output
kW (PS) at RPM

64 (87) at 4,200

56 (76) at 5,400

68 (92) at 3,500

53 (72) at 4,400

99 (135) at 3,600

55 (75) at 5,500
Max. Torque
Nm at RPM

169 at 2,800

118 at 3,000

226 at 2,000

137 at 2,400

290 at 1,800

135 at 2,800
Valvetrain Type OHV ³ OHC OHV OHC OHC OHC
Transmission Rear-wheel drive, selectable front-wheel drive, reduction gear Permanent all-wheel drive, selectable central locking differential, reduction gear Permanent all-wheel drive, selectable central locking differential, reduction gear Rear-wheel drive, selectable front-wheel drive, selectable front and rear differential locks Rear-wheel drive, selectable front-wheel drive, reduction gear Rear-wheel drive, selectable front-wheel drive, selectable front and rear differential locks, one off-road gear
1st Gear
Street / Off-road

3.500 / 7.105

3.890 / 6.922

5.438 / 13.512

4.628 / 9.903

4.925 / 9.800

3.909 / 7.603
2nd Gear
Street / Off-road

2.210 / 4.480

2.387 / 4.247

3.271 / 8.127

2.462 / 5.268

2.643 / 5.259

2.277 / —        
3rd Gear
Street / Off-road

1.430 / 2.902

1.547 / 2.752

2.011 / 4.997

1.473 / 3.152

1.519 / 3.022

1.458 / —        
4th Gear
Street / Off-road

1.000 / 2.030

1.200 / 2.135

1.336 / 3.320

1.000 / 2.140

1.000 / 1.990

1.086 / —        
Reverse
Street / Off-road

3.390 / 6.881

4.008 / 7.131

4.895 / 12.164

4.348 / 9.304

4.925 / 9.800

7.318 / —        
Final Drive 3.540 4.300 3.540 5.330 3.700 5.286
Suspension Front Rigid axle with leaf springs Independent suspension with wishbones and coil springs Rigid axle with leaf springs Rigid axle with trailing arms and Panhard rod Rigid axle with leaf springs Front and rear independent suspension with wishbones and transverse leaf springs
Rear Rigid axle with leaf springs Rigid axle with coil springs Rigid axle with leaf springs Rigid axle with trailing arms and Panhard rod Rigid axle with leaf springs
Brakes Front
Rear
Discs
Drums
Discs
Drums
Drums
Drums
Discs
Drums
Drums
Drums
Drums
Drums
Wheel Size 6 J x 15 5 J x 16 5½ F x 16 5½ JK x 16 5½ F x 16 5½ F x 16
Tire Size H 78-15 6.95-16 7.50 R 16 205 R 16 205 R 16 7.50 R 16

¹ Inline engine
² V-engine
³ Overhead Valves
⁴ Overhead Camshaft


Off-road Vehicles and their Prices


Vehicle

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Engine Variants Four-cylinder inline engine, 2471 cm³, 64 kW (87 PS)

Four-cylinder inline engine, 2369 cm³, 44 kW (60 PS)

Six-cylinder inline engine, 4189 cm³, 85 kW (115 PS)

Eight-cylinder V-engine, 4979 cm³, 110 kW (150 PS)
Four-cylinder inline engine, 1560 cm³, 56 kW (76 PS) Eight-cylinder V-engine, 3528 cm³, 68 kW (92 PS)

Four-cylinder inline engine, 2236 cm³, 51 kW (70 PS)

Four-cylinder inline engine, 2236 cm³, 43 kW (58 PS)
Four-cylinder inline diesel engine, 2399 cm³, 53 kW (72 PS)

Five-cylinder inline diesel engine, 2998 cm³, 65 kW (88 PS)

Four-cylinder inline engine (carburetor), 2307 cm³, 66 kW (90 PS)*

Six-cylinder inline engine (Injection), 2746 cm³, 115 kW (156 PS)
Six-cylinder inline engine, 4230 cm³, 99 kW (135 PS)

Four-cylinder inline diesel engine, 2975 cm³, 56 kW (76 PS)

Four-cylinder inline engine, 1760 cm³, 55 kW (75 PS)
Price Range
from DM
to DM

20,568.—
23,940.—

15,975.—
16,795.—

23,904.—
33,950.—

29,990.—
40,680.—

24,695.—
30,695.—

35,225.—
36,562.—
Test Version
DM

21,568.—

16,795.—

33,950.—

35,482.—

25,895.—

36,562.—

* optionally with higher compression (102 PS)


Measured Values


Vehicle

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Acceleration
· 0—40 km/h s 3.8 4.1 4.8 5.1 3.5 3.7
· 0—60 km/h s 6.6 7.7 10.4 10.9 6.1 7.2
· 0—80 km/h s 11.3 13.4 16.5 19.6 10.5 13.4
· 0—100 km/h s 23.6 22.2 28.8 38.5 15.9 24.2
· 0—120 km/h s 60.0 43.1 25.3
· 400 m with Standing Start s
20.9

21.6

23.2

24.3

19.8

21.4
· 1 km with Standing Start s
41.1

41.1

43.8

46.5

37.1

41.8
Resilience (in 4th Gear)
40—100 km/h s


29.5


29.6


27.5


38.7


20.5


29.6
Top Speed km/h
131.4

135.3

123.3

117.3

151.3

127.9
Minimum Speeds km/h
· 1st Gear Street / Off-road
5.0 / 2.0

9.0 / 6.0

4.4 / 1.6

3.8 / 1.8

4.5 / 1.9

4.0 / 3.0
· 2nd Gear Street / Off-road
8.0 / 3.5

12.0 / 8.8

6.6 / 2.6

6.9 / 3.3

11.0 / 2.8

9.0 / —  
· 3rd Gear Street / Off-road
13.0 / 5.4

26.0 / 14.4

8.8 / 4.2

11.2 / 5.5

18.0 / 4.5

15.0 / —  
· 4th Gear Street / Off-road
20.0 / 7.3

34.0 / 19.0

10.3 / 6.0

27.0 / 7.9

30.0 / 8.5

28.0 / —  
Interior Noise dB(A)
· At 50 km/h 71 71 70 70 69 73
· At 80 km/h 79 76 76 76 73 80
· At 100 km/h 81 81 82 81 74 85
Standard Fuel Consumption According to DIN 70030 L/100 km
· At 90 km/h —* 11.6 12.0 10.5
· City Driving 14.5 14.2 14.6
· Fuel Type Normal Normal Normal Diesel Normal Normal
· Fuel Consumption in Test L/100 km
· Off-road 18.4 18.2 24.4 17.3 23.1 17.6
· Street 15.5 15.2 18.9 14.4 18.8 13.6
· Test Consumption 17.5 16.4 21.9 16.4 20.4 15.0
Crosswind Deviation m
Driving Speed 80 km/h
5.33

3.49

4.23

2.80

3.04

3.89

* no manufacturer's specifications


Dimensions and Weights


Vehicle

Jeep CJ 7

Lada Niva

Land Rover
Mercedes
240 GD
Toyota
Land Cruiser

VW Iltis
Exterior Dimensions mm
· Length 3,890 3,720 4,445 3,945 3,870 3,885
· Width 1,520 1,680 1,680 1,700 1,665 1,520
· Height 1,720 1,640 2,006 2,000 1,930 1,835
· Wheelbase 2,370 2,200 2,770 2,400 2,285 2,015
· Track front / rear 1,310 / 1,270 1,430 / 1,400 1,334 / 1,334 1,425 / 1,425 1,405 / 1,400 1,230 / 1,260
Turning Circle m
left / right

11.9 / 12.2

11.2 / 11.5

14.7 / 15.2

11.9 / 12.2

11.9 / 11.5

10.6 / 10.5
Internal Dimensions mm
· Internal Width front / rear
1,370 / 1,480

1,420 / 1,395

1,460 / 1,470

1,460 / 1,510

1,390 / 1,390

1,440 / 1,250
· Internal Height front / rear
1,000 / 980

990 / 900

990 / 1,010

1,040 / 1,000

1,060 / 880

1,050 / 1,020
· Seat Depth front / rear
450 / 450

460 / 470

440 / 380

490 / 480

500 / 420

470 / 450
· Standard Knee Room 170 190 330 60 — ¹ 260
· Minimal Knee Room minimum/maximum
170 / 300

50 / 190

330 / 480

160 / 310

— ¹

175 / 260
Trunk volume with/without rear seats folded down ²


136 / —



260 / 608



604 / 1,024



440 / 752



1,008 / —



176 / 416
Weights kg
· Curb Weight 1,370 1,190 1,850 1,925 1,780 1,340
· Weight Distribution front / rear %
46.7 / 53.3

59.7 / 40.3

44.6 / 55.4

51.9 / 48.1

49.4 / 50.6

51.1 / 48.9
· Permissible Gross Vehicle Weight 2,200 1,550 2,710 2,500 2,300 2,000
· Permissible Axle Load front / rear
998 / 1,225

750 / 800

1,000 / 1,710

1,200 / 1,600

970 / 1,380

1,000 / 1,250
· Permissible trailer load braked unbraked
2,000
400

1,150
300

2,000
500

2,000
750

2,300
750

1,950
735

¹ Rear seats arranged lengthwise to the direction of travel
² According to auto motor und sport standard